Zu Beginn der zwanziger Jahre spielte die Dorfjugend unter Lehrer Feik Fußball in der Wiesenbach. Angeschlossen war man an die DJK (Deutsche Jugend Kraft). Mit Kaplan Clemens Huber begann die eigentliche Geschichte des Sportvereins. Gründungsort des Vereins war die damalige Wirtschaft Weber später Strack. Als Spielfeld standen verschiedene Flächen zur Wahl. Entschieden hatte man sich für den Wachtberg. Der Bau des Spielfeldes war eine Knochenarbeit – Handarbeit war gefragt. Alles wurde eingesetzt, Hacken, Schaufeln, Pferde, Kühe. Schienen wurden gelegt und in Loren die Erde transportiert. Am Ende der Bauzeit hatte der Platz eine Länge von 60 und eine Breite von 45 Metern.
Geschichte Geschichte Gegen die umliegenden Orte wurde gespielt.
Geschichte Im Jahre 1930 erfolgte der Anschluss an den Südwestdeutschen Fußballverband. Gespielt wurde bis zum Ausbruch des Krieges 1939. Zwangsbedingt folgte eine Spielpause bis 1948. Unter Friedrich Meyer, dem ersten Vorstand nach dem Kriege, lebte der Fußball wieder auf. Ein erster Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war der Pokalgewinn 1952 in Bad Bergzabern. Das Endspiel gewann der SVSR mit 3:2 Toren gegen Edenkoben.
Geschichte Geschichte Erst Ende der 60er Jahre konnte, dank guter Jugendarbeit die A- Jugend als 1. Mannschaft übernommen werden. Unter neuer Vorstandschaft mit F. Bastian und N. Scheib an der Spitze, wurden Sportplatz- und Sportheimbau in Angriff genommen. Die Verpflichtung von W. Dietrich als Trainer, war richtungsweisend für die spielerische Zukunft. Der Erfolg stellte sich 1973/74 mit dem Gewinn der Meisterschaft ein.
Geschichte Sportlich war der Verein im Aufwind. Zeitweise acht Mannschaften im Spielbetrieb und vor allem die Jugend bewies spielerisches Können, indem sie unter Ihrem Jugendleiter A. Reither viele Meisterschaften gewann. Unter G. Grimm brachte es die A- Jugend 1988 zum dreifachen Meister (Meisterschaft, Pokal und Kreispokal).
Geschichte Zwischenzeitlich waren 1978 Sportheim und Sportplatz nach zweimaligem Umbau fertiggestellt worden.
Geschichte Zum 50- jährigen Bestehen 1979 überraschte die 1. Mannschaft ihre Anhänger mit dem Gewinn des von der Kreissparkasse ausgesetzten Pokal.
Geschichte Dem Höhenflug folgte ein Tief. Die Mannschaft stieg in die C- Klasse ab. Mit dem Gewinn der Meisterschaft meldete sie sich 1985/86 sportlich wieder zurück.
Geschichte Die AH- Abteilung, gesellschaftlich wie spielerisch ein Positivposten, feierte 1988 das 20- jährige Bestehen. Anfang der 90er Jahre begann wieder eine spielerische Flaute. Wie auch bei anderen Vereinen folgte ein Umbruch aus Altersgründen. Die Jugend hatte andere Ziele gefunden. Für eine eigene Mannschaft fehlte das Potenzial. Es begann die Zeit der Spielgemeinschaften. Ab 1995 wurde auf Initiative aus Dörrenbach, das in die C- Klasse abgestiegen war, eine sehr erfolgreiche Spielgemeinschaft gegründet. Höhepunkt war das Pokalendspiel im Jahre 1997 gegen den A-Klasse- Vertreter Siebeldingen.
Geschichte 2001 verließ der SV Dörrenbach die Spielgemeinschaft, worauf unser Verein noch zwei Spielrunden selbstständig eine Mannschaft stellen konnte. Ab 2003 wurde mit dem SV Oberotterbach erneut eine Spielgemeinschaft eingegangen. Diese Spielgemeinschaft hielt jedoch nicht lange, weil wir keine Spieler mehr zur Verfügung stellen konnten. So feierte der Verein seinen 75. Geburtstag 2004 ohne aktive Mannschaft.
Geschichte Reihe hinten von links: Kurt Bernhart (2. Vorsitzender), Thomas Hüther (Ausschussmitglied und Spielleiter AH), Heinz Krauß (Jugendleiter), Andreas Schnur (Ausschussmitglied), Alexander Gerber (Ausschussmitglied), Alois Reither (AH- Leiter)
Reihe vorne von links: Berthold Martel (Ausschussmitglied), Christopher Helfrich (Schriftführer), Edgar Helfrich (1. Vorsitzender), Werner Meyer (Kassenwart), Angelika Krauß (Ausschussmitglied)
Nicht auf diesem Bild: Peter Gutting (Spielleiter), Walter Scheib (Ausschussmitglied)

Nur die AH- Abteilung blieb weiter bestehen und hielt den Spielbetrieb aufrecht. Nachdem sich der 1. Vorstand E. Helfrich nicht mehr zur Wahl stellte, wurde der Spielleiter der AH, Thomas Hüther zum Vorstand gewählt. Dank seinen Bemühungen hatte der SV wieder eine aktiv spielende Mannschaft. Ein Neuanfang war geschafft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, etablierte sich die Mannschaft 2010/2011 in der oberen Tabelle. Mit dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft zeigte die Mannschaft weiter eine ansteigende Form.
Geschichte Mit der neuen Vorstandschaft wurde der alte Wunsch einen neuen Rasenplatz zu bauen in die Tat umgesetzt. Im August 2011 wurde die neue Sportanlage eingeweiht. Hart- und Rasenplatz bilden nun eine Einheit. Ein Wasserbecken mit 300 000 Liter Fassungsvermögen sorgt für grünen Rasen. Auch drei Jugendmannschaften sind nun dem Verein wieder angeschlossen.
Geschichte
Verfasst von Fred Bastian

Im Spieljahr 2012/2013 spielte der SV Schweigen-Rechtenbach in der 2. Kreisklasse Südpfalz Mitte. Anfangs der Runde wurde mit Laurent Steinbrunn ein ehemaliger Spieler des FC Steinseltz (Frankreich) verpflichtet. Dieser war bereits in Steinfeld und in Schaidt Trainer und schaffte mit Steinfeld auch den Aufstieg in die Bezirksliga. Sein Ziel war es auch mit dem SV-SR den Aufstieg zu schaffen, was am 26. Spieltag (28.04.2013), also 4 Spieltage vor Saisonende, gewissheit wurde. Somit konnte der SV-SR nach 28 Jahren wieder eine Meisterschaft feiern. Geschichte